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Biographie

Seit seinem rasanten Aufstieg durch Hits wie "1999" oder "Little Red Corvette" zu Beginn der 80er Jahre, spätestens aber seit dem 1984 Erfolgsalbum "Purple Rain", das allein in den USA 13fach mit Platin ausgezeichnet wurde, galt Prince als absolute Ausnahmeerscheinung im Musikbusiness und sein stilprägender Einfluss auf Generationen von Musikern weltweit ist sowohl bei Kritikern als auch Nicht-Fans unbestritten. Seine Songs, u.a. "Nothing Compares 2 U" wurden nicht nur von den verschiedensten Künstlern wie Sinead O'Connor gecovert, viele ließen sich von ihm gar die Hits auf den Leib schreiben. Die Liste der (vorwiegend weiblichen) Stars mit denen er arbeitete reicht von den Bangles, Martika, und natürlich Sheila E. über Chaka Khan, Stevie Nicks und Kate Bush bis hin zu Madonna, aber auch die Männer von The Time, und selbst eigenständige Legenden wie Joe Cocker, Saxophon Superstar Maceo Parker, Stevie Wonder, Lenny Kravitz oder sogar Country Ikone Kenny Rogers haben mit dem Ausnahmemusiker Prince zusammen gearbeitet.
Prince und Michael Jackson sind die ersten schwarzen Künstler, deren Clips im Programm von MTV liefen und lange vor Email, SMS, Whatsapp und Emoji kultivierte Prince in Songtiteln wie "I Would Die 4 U" den heute ubiquitären Text-Message-Stil. Seine oftmals freizügigen Texte waren zudem der Anlass für die Einführung der "Parental Advisory"-Sticker der erstmalig auf einem Prince Album angebracht wurde.
In seiner Karriere, die für den damals erst 20jährigen Prince im Oktober 1978 mit der Veröffentlichung seines bereits selbst produziertem Debütalbums "For You" begonnen hatte, verkaufte Prince weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger. In dieser Zeit wurde er mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnet, erhielt einen "Oscar" und den "Golden Globe". Dabei sind nicht nur seine Alben, sondern auch seine Live Qualitäten legendär, so gehört z.B. sein Super Bowl Auftritt von 2007 unbestritten zu den besten Halftime Shows aller Zeiten. Auch sein Gitarrensolo zu Ehren der Aufnahme von George Harrison in die Rock'n'Roll Hall Of Fame ließ selbst den Mitmusikern Jeff Lynne, Steve Winwood und Tom Petty den Atem stocken und ist doch nur ein weiterer von vielen Beweisen, dass Prince seinen Ruft zu Recht erspielt hat.
Am 16. April 2016 musste Prince mit einer Notlandung seines Jets die grade laufende Tournee spektakulär unterbrechen. Nach kurzem Krankhausaufenthalt und vermeidlicher Genesung verstarb Prince unerwartet in seinem Studiokomplex Paisley Park an einer Medikamentenüberdosierung am 21.April 2016 im Alter von nur 57 Jahren.
Seine größten Hits in Deutschland gelangen Prince mit den Singles "Purple Rain" (Platz 6, 1984), "Kiss" (Platz 4, 1985) und "The Most Beautiful Girl In The World" (Platz 9, 1994) sowie u.a. mit den Alben "Purple Rain" (Platz 5, 1984), "LoveSexy" (Platz 4, 1988), "Batman" (Platz 3, 1989), "Musicology" (Platz 4, 2004), "3121" (Platz 4, 2006) und "Planet Earth" (Platz 7, 2007).

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