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Biographie

2004 präsentierte Global Kryner die erste CD "global.kryner" (BMG 2004). Ein Selbstläufer. Bepackt mit 12 Welthits im jazzig aufgemotzten Sound der Original Oberkrainer segelte sie ohne Voranmeldung 44 Wochen durch die österreichischen Charts. Die Folge: Der "Amadeus Pop Rock National 2005" ging an eine Band, die den slowenischstämmigen Oberkrainersound aus seinem alpinen Schmuddeleck geholt hatte.

Der Titel des dritten Albums "WEG" ist für Global Kryner Programm. Krynern bleibt global, wird aber spürbar zum eigenen Sound. Mutige Eigenkompositionen wohin das Ohr hört. Sicherlich: Auch diesmal darf ein gleichsam gaynorfreies wie glorioses "I Will Survive" drauf sein. Der musikalische Dampfer "Proud Mary" grenzwertig durch die zweisprachige Drau/Drava rollen. Oder ein schrulliges "Oye como va" zum revolutionären Schlachtruf "Polka o Muerte" mutieren!

Dazwischen jedoch krynert es nur so vor ostösterreichischem Goschertsein. Etwa wenn die ungleichen Neureichen "Wladimir & Mohammed" besungen werden, weil sie Kitzbühel trotzdem lieben und Lech (am A.) nicht für einen polnischen Zwilling halten. Wen wundert es da noch, wenn Global Kryner sich anschließend durch eine kroatisch-mostviertlerische Polka namens "Janica" jiddelt und dem ÖSV so rein musikalisch, aber musikalisch rein die Kostelic vorhält?

Erstmals seit 2005 ist Global Kryner wieder auf Tour in Österreich. Die Band ist derweilen auf ausländischen Bühnen gereift wie guter Rotwein und auf dem WEG zu Größerem.

2007

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