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Biographie

Die rumänisch-schweizerische Sopranistin Elena Mosuc, wurde in Iasi (Rumänien) geboren und studierte am Konservatorium "George Enescu" in Iasi. Sie gewann noch vor Abschluss ihres Studiums mehrere internationale Gesangswettbewerbe (u.a. den ARD-Musikwettbewerb). Sie wurde mit zahlreichen prestigeträchtigen Preisen ausgezeichnet (u.a. "Siola d' Oro", "Premio Zenatello di Verona"); sodann wurde ihr 2005 vom rumänischen Staatspräsidenten der Offiziersorden als höchste musikalische Auszeichnung des Landes verliehen. Im Jahr 2009 promovierte sie mit einer Dissertation über das Thema "Wahnsinn in den italienischen Opern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts". Rumänien kürte sie zur "Frau des Jahres 2009" und 2010 wurde sie Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt Iasi.
Elena Mosuc war seit ihrem Karrierebeginn dem Opernhaus Zürich eng verbunden, und sie trat dort u.a. als Königin der Nacht, Konstanze, Donna Anna, Lucia di Lammermoor, Linda di Chamounix, Elvira, Gilda, Violetta, Luisa Miller, Sophie, Zerbinetta, Aminta/Timidia (Die schweigsame Frau), Musetta, Micaëla, Marguerite, Liù, Medora (Il Corsaro), Nedda, Mrs. Alice Ford, Olympia, Antonia und Giulietta auf.
Ständige Gastauftritte führen sie immer wieder an die bedeutendsten Häuser und Festivals von Europa. Regelmässig gibt sie weiterhin verschiedene Konzerte und Opernabende in ihrem Heimatland.
Zu den musikalischen Höhepunkten der jüngsten Zeiten gehören ihre Rollendebuts von Mimì, Norma und Maria Stuarda sowohl in Zürich als auch an der Staatsoper Berlin. Sodann war sie als Traviata u.a. an der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper und in der Arena di Verona, als Lucia di Lammermoor u.a. an der Deutschen Oper Berlin, im Théâtre Capitole von Toulouse und im Teatro Regio di Torino, als Gilda u.a. im Teatro Regio di Parma, an der Wiener Staatsoper und an der Mailänder Scala, als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) in Zürich und bei den Salzburger Festspielen, als Luisa Miller an der Mailänder Scala, in allen vier Frauenrollen von Les Contes d'Hoffmann an der Staatsoper Hamburg, an der Deutschen Oper Berlin und in Zürich und schliesslich als Lucrezia Borgia im Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel zu erleben.

Von ihren künftigen Verpflichtungen besonders hervorzuheben sind La Traviata und Lucrezia Borgia in Barcelona, Don Giovanni in Berlin, Luisa Miller in Zürich und Lucia di Lammermoor an der Mailänder Scala.
Ihre Diskographie umfasst nicht nur ihre Solo-Alben Au Jardin de mon Coeur, Mozart Portrait, Notre Amour und Donizetti Heroines, sondern auch diverse Gesamtaufnahmen von Opern auf DVD (u.a. Rigoletto, Ariadne auf Naxos, Die Zauberflöte).

Oktober 2013

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